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Ein Schweizer Arzt gibt Ihnen Tipps zur Dosierung von CBD
Cannabidiol, oder CBD, ist ein Cannabinoid, das natürlicherweise in Hanfpflanzen vorkommt. Es soll zahlreiche positive Auswirkungen auf den Körper und das tägliche Wohlbefinden haben. Da Cannabidiol im Gegensatz zu Tetrahydrocannabinol (THC) keine psychoaktive Wirkung hat und dazu beitragen soll, das tägliche Gleichgewicht zu verbessern, gibt es eine Vielzahl wissenschaftlicher Veröffentlichungen zum Thema Hanf. Forscher heben die Vorteile des Cannabidiol-Konsums hervor und arbeiten daran, die optimale CBD-Dosierung für jeden Bedarf zu ermitteln.
Unter den Fachleuten hat der Schweizer Arzt Léonard Leinow, Mitautor von CBD: A Patient’s Guide to Medicinal Cannabis (1. Siehe Fußnoten) (CBD: Ein Leitfaden für Patienten zu medizinischem Cannabis), unsere Fragen zu den verschiedenen Dosierungsarten beantwortet, die einen optimalen CBD-Konsum ermöglichen. Hier sind seine Tipps!
Das Wichtigste auf einen Blick:
- Dr. Leinow empfiehlt einen individuellen Ansatz für die Dosierung von CBD.
- Er unterscheidet drei Arten der Dosierung: Mikro, Standard und Makro.
- Jede Art der Dosierung zielt auf spezifische Bedürfnisse ab, vom Wohlbefinden bis zur Therapie.
- Die Einnahme von CBD muss individuell angepasst werden, schrittweise und unter ärztlicher Aufsicht.
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Verschiedene Dosierungsarten: CBD richtig konsumieren
CBD in der Schweiz ist zu einem unverzichtbaren Verbündeten für das tägliche Wohlbefinden geworden. Das bedeutet jedoch nicht, dass es wahllos konsumiert werden kann.
In unserem Gespräch erklärt uns Léonard Leinow, dass Cannabidiol eine „Einführung” erfordert. Der Konsum von CBD ist nicht so einfach, wenn man ein bestimmtes Ziel erreichen möchte. Die Anpassung des Konsums an die Dosierung und den Bedarf erfordert daher ein gewisses Engagement seitens des Konsumenten. Laut Léonard Leinow beeinflusst die Dosierung von Cannabidiol dessen Wirkung auf den Körper. Er schreibt, dass drei Arten der Dosierung in Frage kommen: die Mikrodosis, die Standarddosis und die Makrodosis (auch „therapeutische Dosis” genannt).
>>Weitere Informationen zu Cannabidiol finden Sie in unserem Blog!<<
Die Mikrodosierung von CBD
Die Mikrodosierung von Cannabidiol entspricht laut dem Arzt einer täglichen Einnahme von 0,5 bis 20 mg CBD. Diese sehr geringe Dosis („Mikro”) bleibt jedoch nicht unbemerkt. Sie soll eine langfristige Wirkung haben. Laut dem Buch von Leonard Leinow und Co-Autorin Juliana Birnbaum soll die Mikrodosierung bei Schlafstörungen, Melancholie, Übelkeit, posttraumatischem Stress, Kopfschmerzen oder Stoffwechselstörungen helfen. Diese sehr geringe Dosis könnte also das allgemeine Wohlbefinden unterstützen.
Die Standarddosis
Die Standarddosis entspricht einer durchschnittlichen Dosis zwischen 10 und 100 mg CBD pro Tag. Dieser etwas höhere Cannabidiol-Gehalt hätte laut den beiden Forschern Auswirkungen auf Schmerzen, Entzündungen, Arthritis, Autismus, Angstzustände und viele andere Erkrankungen. Die Liste ist lang! In ihrem Werk erklären Leonard Leinow und Juliana Birnbaum, dass „Cannabis in allen großen Zivilisationen, von Asien über den Nahen Osten bis hin zu Europa und Amerika, als Schmerzmittel verwendet wurde (2.) ” Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Konsum von Cannabidiol weit über unsere Zivilisation hinausgeht und heute von der wissenschaftlichen Gemeinschaft als „wirksames und sicheres Schmerzmittel (3.)” anerkannt ist.
Die Makrodosis
Wie der Name schon sagt, ist die Makrodosis eine höhere Dosis als die beiden anderen. Deshalb wird sie auch als „therapeutische Dosis” bezeichnet. Die Makrodosis liegt zwischen 50 mg und 800 mg pro Tag. Leonard Leinow präzisiert, dass diese hohe Dosierung insbesondere zur Linderung von Beschwerden bei Menschen mit schweren Erkrankungen wie Krebs, Epilepsie oder Lebererkrankungen eingesetzt wird.
Selbstverständlich ist es sowohl bei der Mikrodosierung als auch bei der Makrodosierung dringend empfohlen, vor der Einnahme von CBD einen Arzt zu konsultieren.
Dosierung und CBD
Die richtige Dosierung von CBD zu finden, ist nicht einfach. In ihrem Buch listen Juliana Birnbaum und Léonard Leinow eine lange Reihe von Faktoren auf, die bei der Suche nach der richtigen CBD-Dosierung zu berücksichtigen sind. Ihrer Meinung nach müssen insbesondere unsere Bedürfnisse, unsere körperliche Verfassung, unser Stoffwechsel, unser Gewicht, mögliche Behandlungen, die mit Cannabidiol in Konflikt stehen könnten (4.), usw. berücksichtigt werden.
Bei dieser Suche müssen Ärzte und Patienten zusammenarbeiten. Léonard Leinow gibt uns in unserem Interview einige Hinweise zum Gehalt eines CBD-Öls mit einer Konzentration von 25 %:
- Eine Dosierung von 50 mg wird mit nur 4 Tropfen erreicht.
- Eine Dosierung von 60 mg mit 5 Tropfen.
- Eine Dosierung von 80 mg CBD wird mit 7 Tropfen erreicht.
- 100 mg CBD entsprechen 8 Tropfen.
In einem Öl mit 25 % enthält jeder Tropfen etwa 12 mg. Wenn der Verbraucher sich für ein Öl mit 15 % entscheidet, muss er die Milligrammzahl in einem einzigen Tropfen überprüfen und seine perfekte Dosis berechnen. In der Regel sind diese Informationen direkt auf der Verpackung angegeben. In jedem Fall sollte Cannabidiol schrittweise verabreicht werden und es dauert mehrere Tage, bis es vollständig wirkt.
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Meinungen zu CBD
CBD litt lange Zeit unter negativen Meinungen, die auf das schlechte Image von THC zurückzuführen waren. Dieses Cannabinoid ist jedoch nicht psychoaktiv. Es trägt zur Aufrechterhaltung des allgemeinen Wohlbefindens bei und unterstützt Menschen, die unter Beschwerden leiden. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die wissenschaftliche Gemeinschaft ihm so viel Bedeutung beimisst. In CBD: A Patient’s Guide to Medicinal Cannabis erklären Juliana Binbaum und Leonard Leinow die wichtigsten Vorteile von Cannabidiol:
- 1) Es hat fast keine Nebenwirkungen ,
- 2) Es birgt ein sehr geringes Suchtpotenzial,
- und 3) Es besteht praktisch keine Gefahr einer tödlichen Überdosierung.
Diese äußerst positive Meinung zu Cannabidiol lässt sich auch durch den Wunsch der wissenschaftlichen Gemeinschaft erklären, sich von anderen Substanzen mit schweren Nebenwirkungen zu distanzieren. Leonard Leinow relativiert seine Aussage jedoch in unserem Gespräch und erinnert daran, dass „Primum non nocere” Vorrang haben muss. Das heißt: „Zuallererst: keinen Schaden anrichten”. In diesem Sinne weist er darauf hin, dass CBD schrittweise und ohne Eile konsumiert werden muss.
Anmerkungen des Autors:
1. L. Leinow, J. Birnbaum, et al., CBD: A Patient’s Guide to Medicinal Cannabis --Healing without the High, Kalifornien, North Atlantic Books, 2017. [Alle zitierten Passagen wurden vom Sixty8-Team übersetzt]
2. Ebenda, S. 259.
3. Ebenda, S. 31.
4. Siehe ebenda, S. 128.
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