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Wenn YouTube über CBD spricht... Die Analyse von Sixty8
Heute hat YouTube etwa zwei Milliarden aktive Nutzer, die sich monatlich einloggen. Damit ist es neben Facebook die Plattform, die die meisten Informationen und Meinungen verbreitet. Im umfassenden Netz von YouTube werden täglich Tausende von Themen aus aller Welt behandelt. Von Make-up-Tutorials bis hin zu wissenschaftlichen Dokumentationen – YouTube hat alles im Griff! Es ist daher nicht verwunderlich, dass seit seiner Legalisierung CBD nach und nach in YouTube-Videos Einzug hält. Vlogger, Wissenschaftler und Content-Ersteller arbeiten zusammen, um dieses Molekül zu untersuchen, das im allgemeinen und wissenschaftlichen Sprachgebrauch noch relativ neu ist.
Auf den ersten Blick scheinen die YouTuber diesem nicht-psychoaktiven und wohltuenden Cannabinoid positiv gegenüberzustehen. Sie halten sich jedoch mit Vorbehalten zurück, um ihre Legitimität innerhalb ihrer Community zu wahren. Was sagen die YouTuber über CBD? Überwiegt die Meinung der Öffentlichkeit die Wissenschaft? Zwischen Vlogs und wissenschaftlichen Beiträgen bricht YouTube das Tabu rund um CBD!
Das Wichtigste auf einen Blick:
- YouTuber und Wissenschaftler untersuchen die Vorteile von CBD, oft mit einem ausgewogenen und fundierten Ansatz.
- CBD ist laut Aussagen von Vloggern wegen seiner Wirkung gegen Stress, Angstzustände und Schlaflosigkeit beliebt.
- Interviews auf YouTube tragen dazu bei, Vorurteile gegenüber CBD abzubauen und es vom psychoaktiven THC abzugrenzen.
- Bildungs- und Dokumentarfilme auf YouTube helfen, das Potenzial von CBD zu verstehen und seine Verwendung zu entmystifizieren.
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YouTuber, die sich informieren
Entgegen der landläufigen Meinung ist „Meinung” nicht immer gleichbedeutend mit „Fehlinformation”. Ob durch Vlogs, Lehrvideos oder Dokumentationen – es scheint, dass YouTuber sich zunehmend bemühen, sich über die von ihnen behandelten Themen korrekt zu informieren. Das ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass die Glaubwürdigkeit oft ausschlaggebend für die Abonnentenzahl ist. Um innerhalb der Community glaubwürdig zu bleiben, ist Vorsicht geboten.
Die meisten YouTuber loben die Verwendung – oder Nichtverwendung – von Cannabidiol, ohne dafür zu werben. Die Eigenschaften der CBD-Pflanze werden oft auf der Grundlage wissenschaftlicher oder journalistischer Artikel beschrieben, wobei das übliche Schema gilt: Vorteile, Kontraindikationen, Vorbehalte.
Das Schema These – Antithese wird vor allem aus Gründen der Transparenz und Legitimität verwendet. Hanf ist seit langem umstritten und erfordert daher noch immer eine gewisse Zurückhaltung.
Vlogger: Viele YouTuber befürworten die Verwendung von CBD
Sie alle kennen das YouTube-Format „Vlog” oder auch das Format „Ich beantworte alle Ihre Fragen”. Diese Art von Videos ermöglicht es YouTubern, ihre Meinung zu so ziemlich allem und jedem zu äußern, ohne den Risiko eines negativen Buzz aufgrund von Fehlinformationen einzugehen.
Im Vlog kann man hingegen seine Meinung vertreten, ohne sie zu verallgemeinern. Cannabidiol ist für YouTuber, die vloggen, zu einem fast unverzichtbaren Thema geworden, da die meisten es bereits mindestens einmal verwendet haben und die Internetnutzer sich sehr für dieses Thema interessieren.
Die meisten Vlogger erklären, dass sie Cannabidiol zur Bekämpfung von Stress, Angstzuständen und Schlaflosigkeit einnehmen. Ihrer Meinung nach hilft Cannabidiol ihnen, die körperlichen Symptome von Stress zu bekämpfen. Einige behaupten, dass CBD, insbesondere in Form von Cannabidiol-Öl oder Kapseln, ihnen hilft, ihren Körper zu beruhigen und gleichzeitig auf natürliche Weise zu konsumieren.
Einige YouTuber berichten von ihrer Entwöhnung von THC, die sie mit Hilfe von CBD durchgeführt haben.
Der Vlog über CBD zeigt, dass sich viele Nutzer durch die Einnahme dieses nicht-psychoaktiven Cannabinoids beruhigter fühlen. Nur sehr wenige Vlogger berichten von Nebenwirkungen.
Ein weiterer positiver Punkt: Kein Vlogger gibt sich als Wissenschaftler aus. Der Vlog ist nämlich ein Raum für persönliche Meinungen, für die nur der Sprecher selbst verantwortlich ist. Es handelt sich also um persönliche Meinungen zu Cannabidiol, die Ihnen Aufschluss darüber geben können, wie das Molekül verabreicht wird.
Die YouTuber übernehmen in keinem Fall die Rolle eines Arztes. Für die Zuschauer geht es darum, mehr über die Verwendung von CBD zu erfahren und sich weniger von Vorurteilen beeinflussen zu lassen, die Hanf aufgrund des schlechten Images von THC-haltigem Cannabis anhafteten.
Der Kanal „Yoga für Fibromyalgie” sammelt Jessicas Tipps und Ressourcen gegen chronische Schmerzen. In einem ihrer Videos berichtet sie von ihren falschen Vorurteilen gegenüber Cannabidiol, das ihr heute hilft, ihre stressigen Phasen zu bewältigen. Jessica berichtet, dass sie sich nach zwei Wochen der Anwendung bereits „etwas ruhiger” fühlt.
Ihr ergreifender Bericht veranschaulicht die „Angst”, die um ein wenig bekanntes Molekül herrscht, hauptsächlich aufgrund falscher Informationen, die es mit THC in Verbindung bringen. Heute, nach der Legalisierung von CBD, fühlt sich Jessica sicherer, dass sie gute Cannabidiol-Produkte auswählen kann. Sie weiß nun, dass Cannabidiol nichts mit Tetrahydrocannabinol (THC) zu tun hat.
Das YouTube-Interview: eine gute Möglichkeit, CBD kennenzulernen
Das Interview ist oft authentischer und „realer” als der Vlog, da es keine persönlichen und besonderen Interessen der sprechenden Person beinhaltet. Der Youtube-Kanal Popcorn, der Talkshows teilt, hat im September 2021 Youtuber versammelt, die über ihre Erfahrungen mit CBD berichtet haben.
In diesem Interview gibt die Journalistin Marie Palot zu, dass sie Vorurteile hatte, Cannabidiol jedoch bei ihrem Partner zu wirken scheint, während der YouTuber Zack Nani zugibt, CBD-Öl getestet zu haben, insbesondere um körperliche Stresssymptome wie Atemnot zu regulieren.
Diese Art von Interviews zielt nicht darauf ab, Cannabidiol zu bewerben, sondern ermöglicht es, das Thema CBD mit weniger Vorurteilen anzugehen. Die YouTuber nehmen sich in der Regel die Zeit, um zu betonen, dass Cannabidiol nicht für jeden geeignet und kein Medikament ist. Dank ihres Beitrags lässt sich feststellen, dass Cannabidiol immer weniger tabuisiert wird.
Vor allem bei Senioren wird CBD noch immer mit illegalem und psychoaktivem THC-Cannabis in Verbindung gebracht. Daher sind Erfahrungsberichte in Form von Lehrvideos notwendig, um Vorurteile gegenüber legalem Hanf, insbesondere CBD-Hanf, der nicht psychoaktiv ist und Tausenden von Menschen zu einem besseren Alltag verhelfen könnte, abzubauen.
Télé Libre beispielsweise gibt Menschen, die unter starken Schmerzen leiden, wie Sylvie in der Erfahrungsberichte „Mit CBD hat Sylvie ihre Nächte gerettet ”, die sich mit Cannabidiol helfen, eine Stimme. Sylvie erklärt, dass es unmöglich ist, darüber zu sprechen, weil „Leute, die sich nicht auskennen, es mit ‚Drogenkonsum’ assoziieren”. Sie erklärt jedoch, dass sie dank CBD ihre Schmerzen ohne nennenswerte Nebenwirkungen bekämpfen konnte.
Diese Interviews zeigen im Allgemeinen einen eklatanten Mangel an Hilfe, wobei die Nutzer mehr Anerkennung und Beratung seitens der Ärzteschaft fordern. Man spürt ein gewisses Leid seitens der Senioren, die die Vorurteile gegenüber Cannabidiol beklagen.
Ärzte und Wissenschaftler sprechen ebenfalls auf Youtube über CBD
Auf Youtube kann man sich seine Inhalte aussuchen! Es ist übrigens durchaus möglich, wissenschaftliche Inhalte über Cannabidiol anzusehen. Zahlreiche Ärzte versorgen die Plattform täglich mit informativen und wissenschaftlich fundierten Inhalten.
Auf dem Kanal Charles.co gibt der Arzt Dr. Bou Jaoudé seine Meinung zu CBD ab. Er erinnert daran, dass das Interesse an Cannabidiol noch recht neu ist. Obwohl die Studien zu Cannabidiol vielversprechend sind, müssen sie noch vertieft werden. Die meisten Ärzte bedauern außerdem den Mangel an Studien am Menschen (viele Studien werden an Labortieren durchgeführt).
Dr. Bou Jaoudé beschreibt jedoch Situationen, in denen Cannabidiol von Nutzen sein könnte, wie beispielsweise bei epileptischen Anfällen, chronischen Schmerzen (insbesondere bei Multipler Sklerose und Arthrose), Muskelkontraktionen, bestimmten psychiatrischen Störungen, Schlafstörungen, Opioidabhängigkeit, Angstzuständen oder Endometriose. Dr. Bou Jaoudé weist jedoch darauf hin, dass CBD kein Ersatz für Medikamente ist.
Wie fast alle Ärzte auf YouTube weist er darauf hin, dass CBD Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit, Müdigkeit, Durchfall usw. haben kann. Cannabidiol könnte auch Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten haben. Aus diesem Grund muss die therapeutische Anwendung mit einem Arzt besprochen werden.
Auf seinem Youtube-Kanal Psy! äußert sich Dr. Jean-Baptiste Alexian etwas differenzierter zu den Nebenwirkungen von Cannabidiol. Er erklärt, dass Nebenwirkungen nicht unbedingt ein Problem darstellen, solange es der Medizin gelingt, die von diesen unerwünschten Wirkungen betroffene Zielgruppe anzusprechen. Wenn beispielsweise das Risiko einer Wechselwirkung mit anderen Medikamenten besteht, gibt es keinen Grund, warum der Rest der Bevölkerung, der diesem Risiko nicht ausgesetzt ist, keinen Zugang zu Cannabidiol haben sollte. Dr. Jean-Baptiste Alexian erinnert daran, dass eine ärztliche Beratung erforderlich ist.
Sowohl im französischsprachigen Raum mit Sendern wie Redukadom, Benjamin Brochet oder Monsieur Clavicule oder englischsprachigen Kanälen mit medizinischen Persönlichkeiten wie Doctor ER und Doctor Mike Hansen ist Cannabidiol ein Thema, das das Internet überschwemmt. Insgesamt findet man dieselben Kommentare, nämlich dass CBD viel Potenzial hat, aber dass es noch an Studien mangelt.
Entgegen den Vorurteilen der Ärzte sind die Content-Ersteller und Journalisten, die nicht zum medizinischen Fachpersonal gehören, seriös und schlagen dieselben Ansätze und Warnungen vor.
Lehrvideos und Dokumentationen
Unter den Videos, die für Internetnutzer interessant sein könnten, sind Dokumentationen und Lehrvideos äußerst beliebt. Wer kennt nicht die legendären populärwissenschaftlichen Videos von Dr. Nozman? In einem seiner Videos erklärt er die Vor- und Nachteile von CBD, während er es testet. Ein kleiner Wermutstropfen: Dr. Nozman gibt sein Versuchsergebnis bekannt, ohne Probleme bei der Zielsetzung zu haben, und äußert seine Meinung bereits zwei Tage nach der ersten Einnahme.
Dr. Nozman ist sehr ehrlich in Bezug auf seinen Konsum und gibt zu, dass CBD keine besonderen Wirkungen zu haben scheint, wenn es nicht gezielt angewendet wird: Es hat keine psychoaktiven Wirkungen!
Dr. Nozman veranschaulicht seine Aussagen anhand konkreter Fälle, in denen Cannabidiol therapeutisch eingesetzt werden konnte. Es ist ein sehr gutes Video, um die Wirkungsweise von Cannabidiol zu verstehen.
Auch andere bekannte Sender wie Arte haben sich mit dem Thema CBD befasst. Laut der Dokumentation „CBD, eine Substanz, die uns Gutes will” ist Cannabidiol zum „Koffein des 21. Jahrhunderts” geworden. In einer zunehmend stressigen Welt sei CBD eine vielversprechende natürliche Lösung. Die Dokumentation von Arte belegt, dass die Produktion von Cannabidiol ständig durch wechselnde Gesetze beeinträchtigt wird, die die rechtliche Unklarheit rund um das Molekül widerspiegeln.
Die Schlussfolgerung all dieser YouTube-Videos über CBD ist offensichtlich: Ob es sich nun um Erfahrungsberichte, Verkäufer oder Wissenschaftler handelt, es scheint eine wachsende Nachfrage nach Informationen über CBD zu geben. Dieses Thema sollte nicht länger tabuisiert werden: Cannabidiol ist ein vielversprechendes Molekül, das einer ernsthaften wissenschaftlichen Auseinandersetzung bedarf. YouTube trägt dazu bei, das Tabu rund um Cannabidiol zu brechen!
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